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17.02.2018: LG mit Sensei Sugimura in Donaueschingen

17.02.2018: LG mit Sensei Sugimura in Donaueschingen

Am Samstag, den 17. Februar 2018 richtete das Karate-Dojo Imota in Donaueschingen nun schon zum 26. Mal in Folge einen Lehrgang mit Koichi Sugimura (7. Dan JKA) aus, an dem auch in diesem Jahr wieder der Wetzgauer Trainer Michael Niersberger teilnahm. Wie immer war diese Veranstaltung von Andelko Kristic und seinem Team bestens organisiert.

„Sugi-Sensei“ legte in seinem Training besonderen Wert auf eine korrekte Körperhaltung („Rücken gerade halten!“) und möglichst exakte Technikausführung, wobei er gleichzeitig darauf hinwies, dass ein fortgeschrittener Karateka, d.h. höherer Dan-Träger, stets in sich hinein hören müsse und ggf. die Techniken seinen körperlichen Voraussetzungen anpassen sollte. Gerade das Shotokan-Karate hält der Schweizer Großmeister, wie er selbst sagt „für den idealen Stil“, da der Körper „in hohem Maße beansprucht, und somit - im Sinne des Fitnessgedankens, insbesondere im Bereich von Schnellkraft, Kraft und Ausdauer - optimal gefordert wird. Wenn man sich dabei koordinativ korrekt bewegt, kann man lange Zeit Freude an dieser Sportart haben“, so der mittlerweile fast 78-jährige Begründer des „Swiss Karatedo Renmei“. „Schwitzen ist sehr gesund, es ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Belastung. Ich finde es auch gut, wenn man nach einer Übung Schwierigkeiten beim Atmen hat und nach dem Karate-Training die Muskeln deutlich spürt.“

Neben grundlegenden Kihon-Techniken standen in der zweiten Trainingseinheit vor allem auch Kumite-Übungen auf „Sugis“ Tagesprogramm. Ein guter Partner beim Kumite sei ein harter Partner, erklärte der Meister. Es sei beim Kumite wichtig, sich stets gegenseitig zu fordern, um starke, effektive Abwehr- und Kontertechniken zu entwickeln. Er wies gleichzeitig deutlich darauf hin, dass beim Kumite Kontrolle selbstverständlich ganz wichtig sei, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. "Aber wenn man trifft, dann muss der Gegner kaputt sein!“ Sensei Sugimura unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutsamkeit des Makiwara-Trainings für einen Karateka. Abschließend zeigte „Sugi“ noch, auf welche Weise er die Seiza-Position zum An- bzw. Abgrüßen einnimmt. Er erklärte ausführlich, dass es hierzu – auch in Japan - unterschiedliche Möglichkeiten gibt, seine Methode habe er in den 1970-er Jahren von Kanazawa-Sensei übernommen, sie stelle eine hervorragende Möglichkeit zum Üben des Gleichgewichts dar.

In gewohnter Weise fand der Lehrgang seinen Ausklang beim gemütlichen Beisammensein in einem Donaueschinger China-Restaurant.